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Einen Gartenteich selber anlegen? Mit diesen Tipps gelingt es!

Das Lebenselixier Wasser darf in keinem Garten fehlen. Wasser ist nicht nur überlebenswichtig, das kühle Nass übt auf uns Menschen eine ganz besondere Faszination aus. Wenn Sie heute einen Gartenteich selber anlegen, können Sie auf eine alte Tradition zurückgreifen. Wer kennt sie nicht, die wunderbaren Wassergärten der Renaissance? Oder die beeindruckenden Wasserspiele des Barock?

Gartenteich selber anlegen leicht gemacht

Sind Sie spontan und kreativ? Dann gehören Sie ganz bestimmt zu jenen Hobbygärtnern, deren Garten nie fertig wird. Neue Pflanzen, ein romantischer Rosenbogen oder eine Naschobstecke für die Kleinsten, es macht Spaß, den Garten laufend zu verschönern.
Eine Bereicherung für Ihre grüne Wohlfühloase ist ein Gartenteich. Die klare, ruhige Wasseroberfläche und die üppige Vegetation, der Teich wird bestimmt Ihr neuer Lieblingsplatz im Garten. Aber im Vergleich zu einem spontan gekauften Rosen- oder Obststrauch braucht der Gartenteich eine perfekte Planung und Vorbereitung.

Der Standort

Der Gartenteich wertet nicht nur den Garten auf, er verbessert das Kleinklima und ist ein wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Aber auch Sie möchten den Teich genießen. Entscheiden Sie sich deshalb für einen Bereich im Garten, der für Sie gut sichtbar ist. Wenn Sie zum Beispiel aus dem Wohnzimmerfenster blicken oder die Terrasse betreten, sollte der Gartenteich für Sie sichtbar sein.

Aber ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Sie sollten für Ihren Gartenteich einen Standort wählen, der weit weg von Bäumen ist. Sie vermeiden dadurch Probleme mit den Wurzeln der Bäume und Sie müssen im Herbst kein Laub aus dem Gartenteich fischen.

Endlich Sonnenschein

Eine Gartensaison ohne Sonnenschein? Unvorstellbar! Wie sehr sehnen wir uns nach dem langen, kalten Winter auf die wärmenden Sonnenstrahlen. Bei der Standortwahl Ihres Gartenteichs müssen Sie aber die Sonne berücksichtigen. Einerseits lieben alle Wasserpflanzen die Sonne, vor allem die beliebten Seerosen. Andererseits fördert die Sonneneinstrahlung die Algenbildung. Das bedeutet, Sie müssen einen Standort wählen, der Ihren Gartenteich mindestens sechs Stunden pro Tag mit Sonne verwöhnt, aber während der Mittagsstunden Halbschatten bietet. Als Faustregel gilt: Ein Drittel der Wasseroberfläche sollte nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

Die Tiefe des Gartenteichs

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Ein altes Sprichwort sagt: „Weniger ist mehr“, und das gilt besonders für Ihren Teich. Es stimmt zwar, je größer und tiefer der Gartenteich ist, desto besser ist die Qualität des Wassers. Aber nur wenn Sie die Proportionen des Teichs perfekt auf die Größe Ihres Hauses oder Wohnung sowie des Gartens abstimmen, wirkt Ihr Gartenteich harmonisch. Oft wird das Maximum herausgeholt, aber dann wirkt der Teich zu dominant. Soll ein stimmungsvolles, harmonisches Gesamtbild entstehen, ist weniger meistens mehr.

Der Gartenteich – optische Abwechslung für alle Gartentypen

Es gibt für jeden Garten den perfekten Teich. Die Bandbreite reicht vom Minigartenteich im Vorgarten bis hin zum Riesenteich mit Wasserfall und Bachlauf. Je nach Ihren persönlichen Vorlieben können Sie den Gartenteich mit einem vorgegossenen Becken anlegen oder Sie gestalten mit Folie Ihre Traumwasserlandschaft.

Folie

Ab einer Wasseroberfläche von fünf Quadratmetern lohnt sich die Verwendung der Folie. Stecken Sie das Gelände ab und markieren Sie verschiedene Wasserzonen. Der Gartenteich besteht immer aus vier Zonen: der Uferzone, aus dem Sumpfbereich, der Flachwasserzone sowie der Tiefwasserzone.

Sandschicht

Haben Sie den Umriss festgelegt, heben Sie die Grube aus. Die Teichränder sollten immer auf einer Ebene zu liegen kommen. Kontrollieren Sie deshalb mit einer Wasserwaage. Steine und Wurzeln müssen Sie entfernen. Haben Sie alle störenden Gegenstände entfernt, bringen Sie eine Sandschicht auf. Auf die Sandschicht legen Sie das Schutzvlies.

Jetzt beginnt der spannendste Teil Ihrer Arbeit, Sie breiten die Folie aus. Lassen Sie beim Schneiden an den Rändern ein Stück Folie überstehen. Auf das überstehende Folienstück geben Sie Erde und treten diese fest.

Tipps für den DIY-Gartenteich

Achten Sie darauf, dass die Folie nie ungeschützt den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Sowohl Sonne als auch Kälte können der Teichfolie Schaden zufügen.
Etwas handwerkliches Geschick ist gefragt, denn beim Auslegen der Teichfolie muss ein Faltenwurf vermieden werden. Endlich heißt es Wasser marsch, aber füllen Sie Ihren Gartenteich zunächst nur zu einem Drittel mit Wasser. Dadurch kann das Wasser die Teichfolie straffen und glätten.

Sicherheit beim Gartenteichbau

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Nicht nur der fertige Gartenteich muss gesichert sein, schon während der Errichtung des Teichs hat Sicherheit oberste Priorität. Die Grube kann für Kinder und Tiere schnell zur gefährlichen Falle werden. Wie sorgen Sie für Schutz? Ganz einfach eine Baustellenabsicherung kaufen und gut sichtbar aufstellen.

Vergessen Sie nicht das Zubehör

Die Planung und den Bau Ihres Gartenteichs haben Sie erfolgreich abgeschlossen. Bevor Sie jedoch erholsame Stunden am Teich genießen können, müssen Sie sich um die Technik kümmern. Details wie Beleuchtung, Pumpen und Filter sind für Minimalisten nicht erforderlich, erleichtern aber die Pflege Ihres Gartenteichs immens. Trübes Wasser kommt für Sie nicht infrage oder Sie möchten Fische im Gartenteich, dann können Sie auf Filter und Pumpen auf keinem Fall verzichten.

Der richtige Filter

Je kleiner Ihr Gartenteich ist, desto größer ist die Gefahr, dass das ökologische Gleichgewicht gestört wird. Das Wasser hält den Belastungen, wie Laub, abgestorbenen Pflanzenteilen, Fischkot und Futterresten nicht stand. Dann ist ein Filter erforderlich.

Nur in einem großen Gartenteich ohne Fische können Sie auf eine Filterung verzichten. Neben mechanischen Filtermedien können Sie sich auch für biologische Filtermedien entscheiden. Bedenken Sie bei der Filterwahl, dass das Volumen des Filters und die Leistungsfähigkeit der Pumpe zu Ihrer Gartenteichgröße passen müssen.

Romantische Stunden am Gartenteich

Sie möchten romantische Stunden am Gartenteich verbringen oder soll der Teich ein einzigartiges Ambiente erzeugen? Dann benötigen Sie eine entsprechende Beleuchtung. Die Auswahl ist groß und Sie können nicht nur den Uferbereich stilvoll beleuchten. Es gibt eine große Auswahl an Leuchten, die entweder auf der Wasseroberfläche schwimmen oder unter Wasser für herrliche Farbakzente sorgen. Die LED-Leuchten werden entweder mit Strom oder mit Sonnenlicht betrieben. Sie sollten solarbetriebenen LED-Leuchten den Vorzug geben. Es sieht einfach viel hübscher aus, wenn die Leuchtmittel ohne lästige Kabel auf der Wasseroberfläche treiben.

Den Gartenteich bepflanzen

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Wenn Sie Pflanzen lieben und Ihren Garten in ein Blütenmeer verwandelt haben, dann wird Ihnen auch die Bepflanzung Ihres Gartenteichs großen Spaß bereiten. Aber warum werden Gartenteiche eigentlich bepflanzt? Sie sollten nicht auf Pflanzen verzichten, wenn Ihr Gartenteich natürlich aussehen soll. Die Bepflanzung ist außerdem für das biologische Gleichgewicht sehr wichtig. Unterwasserpflanzen versorgen das Wasser mit Sauerstoff und nehmen Nährstoffe auf. Ohne diese Pflanzen würden sich schnell Algen in Ihrem Gartenteich ausbreiten.

Mit einem Gartenteich bleiben Sie nicht lange alleine. Am und im Gartenteich werden Sie Untermieter antreffen. Die Pflanzen sind dann Schattenspender und Rückzugsort für die Tiere. Möchten Sie zum Beispiel an Sommerabenden auf das Gratiskonzert der Frösche nicht verzichten, dann müssen Sie die Flachwasserzone besonders liebevoll gestalten. Die kleinen, grünen Tierchen bevorzugen nämlich diese Zone.

Teichpflanzen für die Ufer- und Flachwasserzone

Die Auswahl an passenden Gartenteichpflanzen ist groß. Ihrer Kreativität und Fantasie bei der Bepflanzung sind fast keine Grenzen gesetzt. Zu den Klassikern der Sumpf- und Flachwasserzone zählen Laugenblumen, Sumpfdotterblume, Pfeilkraut und ein optisches Highlight sind die strahlend lila Blüten des Blutweiderichs.

Teichpflanzen für die tiefe Zone

Klassische Unterwasserpflanzen sind Laichkraut, Wasserfeder sowie die verschiedenen Wasserlinsenarten. Bedenken Sie bei der Bepflanzung Ihres Gartenteichs, dass zwei Drittel der Wasseroberfläche frei sein sollten. Das ist oft gar nicht so einfach, bedenkt man die große Auswahl an hübschen Teichpflanzen. Auch wenn es Ihnen schwerfällt, Sie müssen sich bei der Bepflanzung etwas zurückhalten.

Die Seerose

Gibt es überhaupt einen Gartenteich ohne Seerosen? Seerosen sind die beliebtesten und elegantesten Wasserpflanzen. Aber sie sind kleine Mimosen, die nicht mit Wasser bespritzt werden möchten. Das bedeutet für Sie, wenn Sie Seerosen pflanzen, verzichten Sie besser auf einen Springbrunnen oder platzieren Sie ihn in entsprechendem Abstand zu den Seerosen.

Algen im Gartenteich

In jedem Gartenteich gibt es Algen. Sie müssen sich darüber keine Gedanken oder Sorgen machen. Erst wenn das Wasser trüb wird und überall Schwebealgen sind, müssen Sie eingreifen. Ein UV-Wasserklärer und ein Algenvernichter helfen Ihnen im Kampf gegen Algen. Der Algenvernichter sollte für Sie jedoch immer nur dann eine Option sein, wenn Sie mit allen anderen Eindämmungsversuchen gescheitert sind. Statt Chemie ist es sinnvoll, vor allem bei hohen Temperaturen, die Wasseroberfläche in Bewegung zu halten. Das erreichen Sie mit kleinen Wasserfällen, Fontänen oder einem Springbrunnen. Sie beugen so nicht nur dem Algenwuchs vor, sondern setzen optische Akzente.

 

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